Haben Sie Mut zur Selbständigkeit

oder zum Quereinstieg!

Bestimmt kennen Sie das Gefühl, wenn auf einmal im Berufsalltag die Inspiration fehlt und nur noch Leere in uns ist. Wir glauben, in einem Hamsterrad gefangen zu sein, auf Autopilot geschaltet, während anderswo scheinbar das pralle Leben pulsiert. Wie sehr wir es auch versuchen, unsere Konzentration, Freude und Motivation sind weg und wir müssen uns zwingen, dort weiterzumachen, wo wir aufgehört haben. Wir erreichen gerade einen Punkt, wo uns klar wird, dass wir einen anderen Weg einschlagen sollten. Aber welchen? Möglicherweise ist eine Idee schon länger da, doch halten uns äussere Umstände von deren Umsetzung ab. Wie boosten wir unsere Motivation, setzen uns ein neues Ziel, fassen Mut zur Änderung und finden zurück zu Freude und Leidenschaft?


Es mag uns vorkommen, dass der Zeitpunkt für eine berufliche Veränderung gerade nicht günstig ist. Aber stimmt das wirklich so oder erfinden wir nur Gründe, weil nichts zu verändern bequemer ist und wir darum unseren inneren Leerlauf in Kauf nehmen? Eine notwendige Veränderung zu lange aufzuschieben, führt schlimmstenfalls zu einer Form von Resignation oder Erschöpfungszustand und bestenfalls zum Gefühl, eine Chance verpasst zu haben.


Die gute Nachricht: Der richtige Zeitpunkt ist genau jetzt, egal wie Sie die äusseren Umstände gerade erleben. Der einzige Fehler, den Sie machen können, ist Ihre innere Stimme zu ignorieren! Und noch eine gute Nachricht: Das Verlassen Ihrer Komfortzone ist das Beste, was Sie je für sich getan haben werden! Dann hat auch Ihre Inspiration eine Chance zurückzukehren!


Im Verlauf Ihres Lebens durften Sie einen beachtlichen Rucksack mit Erfahrungen und Kompetenzen füllen. Wenn Ihr Ziel ist, Inspiration wiederzufinden und etwas zu verändern, dann kommen Sie zuerst um ein paar Aufgaben nicht herum. Fangen Sie damit an, jede einzelne Ihrer Kompetenzen zu formulieren, zu priorisieren und dabei auf zwei Fragen zu antworten: «Wie habe ich diese Kompetenz bisher genutzt?» und «Zu welchem Zweck möchte ich sie künftig nutzen?» Das ist die Grundlage, auf der Sie Ihre Zukunft bauen.


Sowohl der Weg in die Selbständigkeit wie ein Quereinstieg in eine andere Branche sind einschneidende Kapitel, die Ihr gesamtes Leben und Ihr Umfeld tiefgreifend beeinflussen. Bevor Sie sich hineinstürzen, ist es hilfreich, die eigene Wahrnehmung und neue Ideen in einem zielfokussierten Gespräch mit wertschätzenden und erfahrenen Personen zu spiegeln. Dank einem überzeugenden Coaching Ansatz und unterstützt durch meine eigenen Erfahrungen kann ich Sie zum nächsten Level und in Richtung eines inspirierenden beruflichen Neuanfangs begleiten.


Ihre Tatjana Gaspar


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Es gibt Gefühle, die uns inspirieren, motivieren und verbinden. Und es gibt Gefühle, die uns trennen, belasten und im schlimmsten Fall vergiften – subtil, aber wirkungsvoll. Zu diesen gehören Neid, Missgunst, Eifersucht und Schadenfreude. Begriffe, die oft synonym verwendet werden, in Wahrheit aber unterschiedliche Schattierungen derselben Grundhaltung widerspiegeln: dem Vergleich mit anderen Menschen und der Angst, selbst zu kurz zu kommen. Die feinen Unterschiede Neid bedeutet, dass man sich wünscht, das zu haben, was ein anderer besitzt – sei es Erfolg, Schönheit, Geld, Anerkennung, Freiheit oder Liebe. Der Neider empfindet einen Mangel im eigenen Leben, wenn er auf die Fülle des anderen schaut. Missgunst geht noch einen Schritt weiter: Hier genügt es nicht, dass man selbst das Fehlende haben möchte. Man möchte, dass der andere es nicht mehr hat. Missgunst zielt darauf ab, das Glück des anderen zu schmälern, anstatt das eigene Glück zu vergrößern. Eifersucht ist verwandt, hat aber eine besondere Färbung: Sie dreht sich meist um Beziehungen. Eifersüchtige fürchten, etwas Wertvolles – meist die Liebe oder Aufmerksamkeit eines Menschen – an jemand anderen zu verlieren. Sie erleben weniger ein Haben-Wollen als ein Nicht-Verlieren-Dürfen. Die Idee, dass Liebe oder Aufmerksamkeit geteilt werden kann verstehen sie nur schwer. Schadenfreude ist die dunkle Lust am Unglück des anderen. Sie tritt auf, wenn jemand scheitert, stürzt oder bloßgestellt wird und man dabei Genugtuung empfindet, weil der vermeintliche Abstand zwischen "ihm da oben" und "mir hier unten" plötzlich kleiner wird. Überspielen bis zum Abwinken Spannend ist: Viele Menschen sind sich bewusst, dass Neid, Missgunst oder Schadenfreude negativ wirken. Deshalb versuchen sie, diese Emotionen zu kaschieren mit übertriebener Freundlichkeit, mit ironischen Bemerkungen oder indem sie demonstrativ schweigen. Im Kern steckt dahinter die Angst, schwach, klein oder unaufrichtig zu wirken. Doch dieses Überspielen verleiht keine Souveränität und verändert nichts am Seelenzustand. Es lindert nicht, sondern verstärkt den inneren Konflikt: Mit dem Gefühl, nicht ehrlich zu sich selbst und anderen zu sein fügt man der eigenen Seele am meisten Schaden zu. Kurzfristig mag es soziale Harmonie sichern, langfristig untergräbt es Beziehungen und das eigene Selbstwertgefühl. Man ist gefangen in einer Negativspirale, aus der man kaum herauskommt. Spieglein Spieglein an der Wand Wer stark von diesen Emotionen geprägt ist, lebt in einem inneren Mangelzustand. Typischerweise sind dies Menschen, die ihren eigenen Wert über äußere Vergleiche definieren. Sie fragen sich unbewusst: Bin ich genug? – und finden die Antwort nicht in sich selbst, sondern im Spiegelbild der anderen, ähnlich wie die böse Königin bei Schneewittchen. Die Wurzeln reichen tief: Psychologisch betrachtet deuten Neid, Missgunst und Eifersucht auf grosse Unsicherheit, geringen Selbstwert oder ein tief verankertes Gefühl von Ungerechtigkeit hin. Sie sind Ausdruck eines ungelösten Konflikts mit sich selbst. Biologisch betrachtet sind es Überlebensstrategien. Schon in frühen Gesellschaften galt: Wer weniger Ressourcen hat als der andere, könnte zurückfallen. Neid und Eifersucht waren Signale, dass man wachsam bleiben sollte. Sozial werden diese Gefühle durch Vergleiche verstärkt, heute mehr denn je. Social Media macht uns rund um die Uhr sichtbar. Für zutiefst unsichere, unerfüllte Menschen wirkt das Leben der anderen stets glänzender als das eigene. Von Neid zu Missgunst zu Hasskommentaren auf Social Media sind es dann nur wenige Schritte. Individuell entstehen solche Gefühle aus Erfahrungen in der Kindheit oder Jugend. Wer gelernt hat, Liebe oder Anerkennung seien knapp – entweder durch Verlust oder durch Bloßstellung - entwickelt leicht das Gefühl, immer zu kurz zu kommen. Welche Wirkung kann man erwarten? Auf den ersten Blick mag Neid eine treibende Kraft sein, ein Motor dafür, mehr erreichen zu wollen. Doch langfristig sind all diese Emotionen äusserst anstrengend für einen selbst und wirken sich destruktiv aus: Sie vergiften Beziehungen oder verhindern, dass man welche aufbaut, weil man anderen nichts gönnt. Sie sind förderlich dafür, dass man sich in eine systematisch ausgespielte Opferrolle hinein entwickelt. Sie blockieren unsere Kreativität, weil unser Blick ständig nach außen gerichtet ist. Sie verhindern Dankbarkeit und damit Zufriedenheit und Gelassenheit. Sie halten uns davon ab, unser eigenes Potenzial zu entfalten, weil wir in der selbstgestrickten Konkurrenzspirale gefangen sind. Die Unfähigkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren führt dazu, dass man oft kontraproduktive Entscheidungen für sich trifft, was die Unzufriedenheit noch steigert. Statt die eigene innere Stimme zu hören, vergleichen wir uns dauernd und verlieren dabei unsere Einzigartigkeit. Was setzen wir dem entgegen? Ganz beseitigen lassen sich diese Emotionen wohl nicht. Sie gehören zum Menschsein. Ihrem kalten Gift können wir aber Wärme, Mitgefühl, Dankbarkeit, Selbstliebe und Großzügigkeit entgegensetzen. Es braucht dazu die Fähigkeit, etwas zu gönnen; den Willen, ständige Vergleiche aus dem Repertoire zu streichen; Vertrauen in sich selbst und in andere aufzubauen; aber vor allem Mut, eigene Ziele zu definieren. Das erreicht man nicht einfach so. Es gehört dazu, es ehrlich zu wollen, bewusst zu entscheiden und sich mit aller Kraft und Überzeugung in den Prozess der Verhaltensänderung einzulassen – wohlwissend, dass es ein Marathon und kein Sprint wird. Am Ende geht es darum, Verantwortung für das eigene Innenleben zu übernehmen. Denn solange wir im Bann solcher Emotionen leben, bleiben wir Gefangene unserer eigenen Frustrationen. Erst wenn wir erkennen: Ich bin genug – so wie ich bin, mit meinen Stärken und Schwächen, befreien wir uns aus diesem Käfig.